Tituliert mich als bescheuert, aber ich genieße es momentan im Hotelzimmer rumzulungern und Filme zu sehen. Manchmal habe ich das Gefeühl des Fernwehs müde zu werden.Tief in mir ist eine Unruhe, die jeden Tag Aufregung und Neues haben möchte. Andereseits sehne ich mich danach einen ganzen Tag im Bett zu verbringen und nichts zutun. Da beide Ansichten sich gegenseitig stoppen, stehe ich mir jeden Tag selbst im Weg und versuche beide Seiten zu befriedigen ohne wirkliche Befriedigung. Mir fehlt jemand, mit dem ich all meine Erlebnisse austauschen kann. Die Hoffnung andere Backpacker zu treffen sind gescheitert. Niemand hat auf meine Anfragen bei www.couchsurfing.com reagiert. Filipinos sind zwar alle ganz nett, aber ein Mensch ist zu sehr in seine eigene Kultur verankert, sodass er zu vertrauten, in meinem Fall weiße, Gesichter) schneller Vertrauen fasst, auch wenn das ziemlich naiv und bekloppt ist. Ich fühl mich grad so einsam, auch das skypen in den letzten Tagen hat nicht geholfen. Tata rief mich gestern mehrmals an, aber irgendwie verspüre ich keine Lust mit Filipinos durch die Gegend zu ziehen. Ich wünsche mir so sehnlichst mit jemanden zusammen das Land zu entdecken, der wie ich einfach nur Tourist ist. Auch der Drang immer Geld zu sparen, wo es nur geht, bedrückt mich. Ich schaue so sehr auf die Finanzen, weil es Geld ist, dass über 18 Jahre lang angespart wurde und ich ein schlechtes Gewissen habe, es in die Welt hinauszupuffern. So, ich hör jetzt mal auf rumzuweinen. Das hat doch keinen Sinn, ich bin 17.000 km von zu Hause entfernt und ich heul rum. Ich sollte besseres zutun haben. Deshalb suche ich morgen den Strand auf und genieße die Sonne (natürlich mit Sonnenmilch!!!! xD)
Am Dienstag um 7 AM fährt meine Fähre nach Bohol. Mein Ziel dort ist Jagna, eine kleine Stadt. Da es eine Touristeninsel ist mit den überall bekannten Chocolate Hills wird es dort bestimmt auch nicht günstig. Ich hoffe, ich find ein schönes Hotel. Ich versuche mal richtig einen auf Touristen zu machen, was mir schwer fällt, weil ich ja tief in meinem Herzen mich als Ethnologe ansehe und mich schon schäme öffentlich Fotos zu schießen oder dorthin zu pendeln, wo alle Touris hinspazieren. Ich versuch die Insel Bohol so gut wie möglich zu erkunden und Filipinoverkehrsmittel zu nehmen. Mal sehen wie es wird.
Meine Antriebslosigkeit ist noch immer vorhanden und ich hab Angst, dass sie zu Lethargie wird. Waaaaaaaaah
Sonntag, 11. September 2011
Saturday Night Fever
Am Wochenende ist kaum 5 m von meiner Hotelhaustür der Plaza Divisoria. Die Hauptstraßen um den schmalen Streifen, der sich Plaza nennt und Statuen mehrer Nationalhelden beherbergt, ist dann gesperrt für den Verkehr. Auf der Straße sind viele kleine Klamottenhändler und Essenimbisse aufgebaut. Jedes BBQ-Herz schlägt hier höher. Meins leider nicht so, sodass ich ich miur eine Pizza kaufte, ich kann grad kein Filipinofood sehen und Gegrilltes war noch nie so mein Fall. Ich Vollhorst hab mir ausversehen ein menue für Zwei bestellt. Manchmal frag ich mich echt, wo ich mit meinen Gedanken bin. Ich hatte mir eine 12 inch Pizza bestellt, halt Standartgröße, aber für klein Ethnologin zuviel. Ich shcaffte nur die Hälfte und ließ den Rest einpacken. ich quälte mich den Pitcher Saft in meinen Bauch hinein und nun ging es wieder auf die Menschen überfüllte Straße. Kaum betrat ich die Straße, fiel mir der Bettler auf, der Geschwülste am Hals hatte und der schon in Bettlermarnier zu mir die Hand austreckte. Da mir eh noch schlecht war von der halben Pizza und ich kein Bock hatte den Karton mit mir rumzutragen, drückte ich ihm meine Pizza Box in die Hand. Der Mann sah aus, als dass er eine Pizza gut gebrauchen könnte. Zurück ins Getümmel: es ist viel los auf den Straßen. Man trifft Gruppen von Leuten oder der einzelne Filipino tippt auf seinem Handy herum. Es sind auch 2 Bühnen vorhanden. Keine Ahnung, was auf der aufgebauten Bühne gespielt wurde, denn meine Aufmerksamkeit galt dem Pavillon, wo junge lokale Rockmusiker ziegen konnten, was sie drauf haben.Ich nehme zurück, dass Filipinos keinen Musikgeschmack haben. Auf den Großteil wird das zutreffen, aber was die verschiedenen Bands präsentiert haben, war super. Schade, dass es geregnet hat, ich hätte gerne gewusst, ob Filipinos tanzen bzw. pogen. So standen wir unter dem Dachvorsprung des Pavillons zusammengeengt beieinander, weil es geregnet hat. Momentan regnet es sehr viel, das ist das Ergebnis, des letztens Taifuns, der über die Phils hinweg ist und wir spüren nun die Ausläufe. So wird die Stadt wenisgtens sauber. Trotzdem konnte ich ein bisschen tanzen und schön mädchenmäßig Headbangen. Also noch einmal, Hut ab vor den lokalen Musikern. Wie sehen aber lokale Musiker aus? Es waren vor allem sehr junge Musiker (aber ich kann das Alter der Filipinos auch nur schlecht einschätzen). Entweder trugen sie Vans, Converse oder adidas. Ringe waren auch sehr angesagt und sie sahen halt aus wie kleine Skaterboys. Sehr süß. Gesanglishc muss halt noch einiges geschehen, das war nicht so der Brüller, aber das ist Geschmackssache. harmonischer Gesang zu tollen auflockerenden Gitarrenriffs ist halt nicht jedermanns Geschmack, ne?
Samstag, 10. September 2011
Ethnologie vs. Tourismus
Gemütlich bei meiner abendlichen Tasse Kaffee sitze (Ergänzung vom 09.09.11: heute Wodka) ich in der Hotellobby. Das Leben eines Ethnologen ist ja recht spannend, aber ich für meinem Teil, nehme mir grad Ferien von meinem dreimonatigen"Praktikum Ethnologin".
Vorgestern sah ich mir mal eine Touristenseite von CDO an und entschied in den Macahambus Adventure Park zu tuckern. Dort bin ich über Hängebrücken von Baum zu Baum und nur mit meinem Sicherungsgeschirr Seilbahn gefahren. Direkt rumgequietscht wie ein kleines Mädchen. Hingekommen bin ich mit dem Taxi, nun viel es mir schwer soweit entfernt vom Stadtzentrum in der Pampa ein Taxi aufzutreiben. Ich wendete mich an die vielen Tourguides, die hier rumstanden. Sie machten grad eine Mittagspause. Sie hatten ein Meeting im Adventure Park und planten die Raftingtouren der nächsten Tage. Ein Tour Guide namens Tata nahm mich meiner an und erklärte mir, dass ich ein Motorrad zum Flughafen nehmen könnte und von dort aus führen auch wieder Jeepneys. Während wir warteten, dass ein Motorrad des Weges kam, fragte ich ihn nach Raftingtouren. Ich wollte ja Touriprogramm machen und CDO ist bekannt für solche Unternehmungen. Er sagte mir, dass sein Team mich morgen abholt. Wie unschwer zu erkennen, war ich alleine unterwegs und so hatte ich nichts dagegen, als er mich fragte, ob ich Lust habe heute abend was mit ihm trinken zu gehen. Ich war ihm sehr dankbar für soziale Interaktion.
So fuhr ich nun mit dem Motorrad zurück in die Stadt. Wie ich es vermisst habe!!! Hier sind auch gepflasterte Straßen und so freute ich mich, dass wir schnell durch die Gegend düsen konnten. Mit dem Jeepney sind wir dann durch verschiedene Barrangays und ich fühlte mich so wohl, da mich das an mein Barrangay erinnerte. Ich werd hier noch voll zum Barrangay-Bunyasan-Patrioten xD Zurück im Hotel machte ich mich fertig, um in die große Mall zu fahren. Da nahm ich wieder ein Taxi, weil ich ja zu verwirrt bin, das richtige Jeepney zu nehmen. Die Mall hat mich dann wieder einmal mit seinen Impressionen erdrückt. Wie auch immer, ich bin jetzt zwei Hosen und ein Paar Schuhe reicher. Das alles habe ich im großen Warenhaus gekauft, denn die kleinen Geschäfte haben Überbeschäftigung. Sobvald du als einziger Kunde ein Geschäft betrittst, rennen drei bis vier Verkäufer auf dich zu und wollen dir "helfen". Die Geschäfte in den Malls haben annähernd europäische Preise und günstig einkaufen ist da nicht. Leider. Zurück im Stadtzentrum suchte ich eine Karinderya auf. Momentan sieht mein Essensplan so aus, dass ich Mittags (falls ich es nicht vergesse zu lunchen) westlich Nudeln, Pizza etc. in irgendeinem Fastfoodrestautarant in mich reinstopfe und abends wieder philippinische Hausmannskost. Doch irgendwie gefällt meinem Magen der Mix nicht, sodass ich mit Bauchschmerzen rechnen muss.Im Stadtzentrum bei der Xavieruniversität findet ihr alles von Jollibee über Greenwich zu McDonalds und natürlich noch mehr Fastfood. Als ich einmal Mittags im Mäckes war, flashte ich mich über die vielen Studenten und Schüler ab. Das Obergeschoss des McDonalds ist wie eine amerikanische Schulmensa aufgebaut an denen die Jugendlichen ihr Mittagessen mampfen. Zum Kapitel Fastfoodobservation ist zu sagen, dass sie zum Großteil Reis mit panierten Hähnchenschenkel als Burger mit Pommes essen. Asiaten halt, nichts geht ohne Reis. Wie soll man da denn sonst satt werden?!
Zurück im Hotel ging ich duschen und wartete auf mein Abholkommando. Das bestand aus drei schon ziemlich angetrunkenen Guides. Man merkte, dass die öfters Touristen aufgabelten und mit ihnen abends unterwegs sind. Wir zogen durch die Straßen an den Essenständen vorüber und einer der Guides drückte mir zwei Spieße in die Hand. Das eine war frittiertes Hähnchenfleisch und der andere Spieß hatte irgendwelche Hähncheninnereien aufgespießt. Wir tunkten es in verschiedene Soßen. Der Tourguide, der mir die Hähnchenspieße in die Hand gedrückt hatte, wollte mir auch unbedingt ein Balut (angebrütete Enteneier) andrehen, aber ich bin jetzt nicht so der Fan gekochte Entenembryos zu verzehren. Jeder hat so seine Grenzen. Wir gingen in eine sehr westliche Bar. Hier in der Stadt gibt es viele Cafes, Bars und Restaurants dieses Kalibers und es ist klar, dass ich es genieße mich desöfteren in ein Cafe zu setzen und einen Kaffee zu schlürfen. Wir bestellten San Miguel (jippie, endlich kein Red Horse mehr) und plauderten über dies und das. Tata war aber sehr darauf bedacht, dass sie die anderen beiden Jungs benahmen. So zischte er rum, wenn die Jungs dreckige Witze machten. So war mir klar, dass er auf jeden Fall auf mich aufpasste. Mir war früher des abends etwas mulmig gewesen mit drei wild fremden Kerlen durch die Straße zu ziehen. Als es ca. halb 1 nachts war und das Bier leer, wollte ich nach Hause, denn Tags darauf stand ja die Raftingtour an und ich musste um 6 aufstehen (ich wollte mein Hotelzimmer noch aufräumen, bevor die House keeping Menschen mein Zimmer aufräumen. Ich hab damals auch mal Housekeeping mit Pinays gemacht und weiß, wie sehr man ablästert...) . Tata geleitete mich nach Hause und vor dem Hotel war es etwas schwierig ihn wieder loszuwerden. Sein ausdrücklicher Wunsch war es doch noch ein Bier in meinem Zimmer zu trinken. Als ob ich die Absicht nicht erkenne...ich blubbte ihn zu, dass es schon spät war, er wie ich ja morgen früh raus müssen. Um es zu bestärken wiederholte ich es auch noch in bisaya (naja eigentlich nur, dass ich müde bin). Hat dann auch super geklappt. Auch gut zu wissen ist, dass die beiden Guards, die das Gebäude bewachen sollen, des Nachts auf ihren Plastikhockern an die Hauswand gelehnt tief und fest laut vor sich her schlummern.
Aufstehen fiel mir am nächsten Tag trotz allem sehr schwer. Meine Aufregung half mir aber mein warmes Bett zu verlassen (ich hatte nachts die Klimaanlage zu kalt gestellt). Um 8 Uhr wurde ich abgeholt und mit dem Jeepney der Firma Kagay ging es zum Cagayan River. Ein koreanisches Pärchen und ich waren die einzigen Kunden. Nach einer dürftigen Einführung ging es dann den Fluß hinab. Es war absolut wunderbar und ich hatte so viel Spaß. Unsere Tourguides waren unterhaltsame Joker und wir lachten sehr viel und zwischen den Stromschnellen lieferten wir uns Wasserschlachten und schubsten uns gegenseitig vom Floß in den Fluß. Wir haben sogar einen Waran am Ufer ausmachen können!!! Eine Schlange haben wir leider nicht gesehen, nur ihre Häute hingen in den Bäumen. Das Vergnügen eine Schlange zu treffen, hatte ich ja schon in Bunyasan, wo es ein riesen Ereignis war, das Tier zu töten. Ein Tourguide machte auch unentwegt Bilder. Tata brachte mir am Abend darauf die Bilder vorbei. Ich dachte, er redet nur viel, wenn er betrunken ist, abr nein, er ist sau die krasse Quasselstrippe. So muss ich weniger nachdenken, was ich sage. Hat ja auch was. Bisschen eifersüchtig bin ich ja auf ihn, denn er kam bisherviel rum in Asiens und hat in Hongkong und Italien Jobs als Rafting Guide gehabt und war auf einem Wettkampf in Südkorea. Warum hab ich nich so`n coolen Job?! Ich räum total unmotiviert Regale in einem Ökoladen ein und werde von Kindern in der Hausaufgabenbetreuung belästigt. Den Rest des Tages verbrachte ich mit skypen. Ich war auch viel zu müde mich außerhalb meines Bettes zu bewegen. Zuerst hatte ich meine Kommilitonin in Indonesien am "Hörer", die wie ich eine Feldstudie durchführt. Wir waren uns einig, dass das Thema "Kulinarische Ethnologie" zum Himmel stinkt und wir alles andere interessanter finden. Wir durchlebten in zwei verschiedenen Kulturen diesselben Gefühle und wir konnten uns gegenseitig verstehen, dass wir zum Beispiel eine Zeitlang beide nicht das Haus verlassen wollte, weil wir es satt waren immer wieder die gleichen neugierigen Fragen zu beantworten und unentwegt angestarrt zu werden. Nun brauchte ich etwas Stärkung. Die Nacht bevor entdeckte ich, dass abends Familien (?) mobile Karinderyas auf den Bürgersteigen aufstellen. Ich suchte mir mein Leibgericht Escabeche aus. Normalerweise sucht man sich selbst einen Tisch und der Transport des Essens ist eigene Sache. Ich als weißes Mädels wurde bedient. Wie ich es hasse, ich fühl mich dann wie eine Kolonialherrin. Ich stand auf und wollte mir mein Becher mit Wasser füllen und machte dem einen Kerl klar, dass ich schon ein großes Mädchen bin und es alleine kann. Zurück im Hotel skypte ich bis tief in die Nacht nach Deutschland. Ist halt klar, dass ich dann heute morgen äußerst spät erst aufgestanden bin. Heute stand auf dem Plan die Stadt und die Parks per Fuß zu erkunden. Ich hatte mir einige Ziele augesucht und sie in meinem Kopf gespeichert. Ich ging raus und suchte mir erst einmal was zu futtern. Als ich losziehen wollte, fing es an zu schütten, sodass innerhalb von Minuten alles überflutet war. Ich stellte mich unter. Leider unweit von dem einem Kind, dass mich gestern schon belästigte. Der etwa 13 jährige Junge bettelte im ausgezeichnetem Englisch erst nach Essen und dann nach Geld. Ich fing, so dumm wie ich auch bin, mit ihm an zu diskutieren und auf einmal gaben die Herumstehenden auch noch auf Bisaya ihren Senf dazu (keine Ahnung, was die gesagt haben). Das Gespräch war aber beendet, als ich sagte, dass ich doch nur eine Frau bin und die die reichen weißen Männer anbetteln sollen. Entweder funktionierte das sexistische Argument oder irgendwas anderes, aber er ließ mich in Ruhe. Es hörte aber nicht auf zu regnen, sodass ich in das Hotel zurück ging und einen Film schaute und meine Aufzeichnungen sichtete. Es meldet sich aber schon wieder mein Magen, aber der Rest meines Körpers weigert sich in den Regen hinaus zu jumpen. Ich mag ja Regen, aber momentan ist es auch wirklich nicht warm.
Heute abend gab es Pinakbet, das wählte ich, weil Vanie es nie für mich gekocht hat. Sie sagte, sie könne es nicht. War ganz lecker, aber anders als das, was ich bisher kannte. Ich guck nachher noch in mein Pinoykochbuch. Dazu lecker Algensalat, indem Ananas und Ingwer schwamm. Netterweise bot die Karinderya auch Obst an, sodass ich mir direkt eine Banane gab. Als Snack beim Filmschauen später kaufte ich noch Nüsse bei den Straßenverkäufer. Sie rösten die Nüsse frisch in Öl und Knoblauchscheiben und erfreuen mein Herz.
Morgen gehe ich dann noch einmal in die Uni und versuche das Buch zu sichten, was Doreen Fernandez über die philippinische Küche geschrieben hat. Im online Katalog ist es zumindest vorhanden. Ich wollte es mir ja kaufen, aber ich habs in der Buchhandlung nicht gefunden. Die beiden Buchhandlung, in denen ich war, sahen sehr mager aus. Die Bücher von Doreen Fernandez sind in Deutschland nicht erhältlich und nur per Shipping und für 100 Dollar zu erwerben.
Montag, 5. September 2011
Ankunft in Cagayan de Oro
Nach 6h Busfahrtdurch ein wundervolles Panorama von Butuan City nach Cagayan de Oro bin ich endlich angekommen. Mit dem Taxi bin ich direkt erstmal in das German Doctors e.V. Hospital gefahren. Aufgrund derEmpfehlung einer deutschen Ärztin, die ich aus Deutschland kannte, wollte ich hier einen aujf den Philippinen lebenden Arzt treffen, der das German Doctors Projekt in CDO betreut.
Von der Fahrt geschlaucht, traf ich ihn. Das Treffen war etwas merkwürdig. Anscheinend war ich ich nicht so groß angekünfigt worde, wie es mir versprochen wurde oder der Arzt hatte vergessen das ich komme. Er war anscheinend sehr im Stress und hatte keine Zeit oder Lust sich um mich zu kümmern. Er kanzelte mich schnell mit einer Hotelempfehlung ab und ich machte mich auf den Weg dorthin. Es war schon eine merkwürdige, unangenehme Begegnung.
Samstag, 3. September 2011
Mein Ausflug nach Butuan City/Philippinen
Mit den Worten Thank you for visiting Surigao City and come again verabschiedet mich ein Schild am Stadtausgang Richtung der 120km entfernten Stadt Butuan City.
Es wird aller höchste Zeit, dass ich erstmal etwas Abstand zwischen mich und meine zu gastfreundliche Gastfamilie bringe. Für mich erscheint es wie die Wiedererlangung all meiner Freiheit und Unabhängigkeit, die ich in Bunyasan verloren habe. Ich kann mcih wieder ohne Aufpasser bewegen und die Philippinen erkunden und muss mich nicht an Regeln halten, von denen ich finde, dass sie sexistisch und veraltet sind.
Eman und ich sind im Überlandbus (die gelben Bachelor Tours) vom Surigao Bus Terminal abgefahren. Die Fahrt dauerte drei Stunden und kostete umgerechnet 6 Euro für uns beide zusammen. Wir haben extra den günstigeren Bus ohne Klimaanlage genommen, da die Klimaanlagen in Bussen, Fähren und Einkaufszentren immer so eingestellt sind, dass man halb erfriert.
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